Theodosius-Florentini-Schule

Das war eine äußerst freudige Überraschung, die vom Landesbund für Vogelschutz beim Schulleiter der Gemündener Theodosius-Florentini-Schule am 21. Juli eintraf: Das Ergebnis der Schülersammlung für den Schutz der heimischen Vogelwelt war das absolute Spitzenergebnis für Schulsammlungen in Unterfranken. Ein großer Erfolg sowohl für die erfolgreichen und überzeugenden Sammler wie auch für die gefiederten Nutznießer dieses Einsatzes.

Es ist mittlerweile ein selbstverständliches Unternehmen praktizierter Naturfürsorge, wenn die Schüler der Klassen 5, 6 und 7 des Gymnasiums und der Realschule engagiert und nachdrücklich auf Naturschutz aufmerksam machen. Auch in diesem Schuljahr waren die jungen Naturliebhaber sowohl bereitwillige Förderer wie auch Unterstützer des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) und griffen, motiviert von Biologielehrerin Renate Heil, zu den Sammeldosen, um zum Thema „Vogelschutz ist Landschaftsschutz ist Umweltschutz“ ihren Mitbürgern wieder einmal einen Denkanstoß zu geben.

Dass es nicht nur bei einem theoretischen Bekenntnis bleiben sollte, dafür sorgten die mitgeführten Sammelbüchsen, deren Inhalt für sinnvolle Naturschutzmaßnahmen verwendet wird – quasi ein Honorar für die gefiederten Sangeskünstler und Flugakrobaten, die jeden Beobachter und Naturliebhaber immer wieder erfreuen und unsere Region nachhaltig beleben. Dass bei dieser Sammelaktion wiederum die so kostbare Schülerfreizeit geopfert wurde, war kein Thema, sondern eine von allen akzeptierte Selbstverständlichkeit: In der Woche vom 08. bis 14. Mai kontaktierten die Schüler mit ihrem Anliegen ihre Umwelt und baten um Spenden. Als aufmerksame Beobachter der regionalen Vogelwelt informierten die jugendlichen Experten über dringend notwendige Hilfen und Schutzmaßnahmen, um einen weiteren Rückgang, eine weitere Reduzierung der gewohnten Artenvielfalt zu stoppen und wenn noch möglich, rückgängig zu machen.

Dass ein gesicherter, stabiler Landschafts- und Naturschutz für das Überleben aller Lebewesen unerlässlich ist und sein muss, versuchten die Spendensammler in Gesprächen mit den angesprochenen Erwachsenen zu verdeutlichen. Die Hinweise auf die unmittelbare, landschaftlich so attraktive Umgebung unserer Main-Region waren hierbei sicherlich sehr hilfreich.

Trotzdem ist ein erschreckendes Verschwinden von bestimmten Vogelarten nicht zu übersehen und zu beobachten, wenn man jene hungrigen „Fluggäste“ beobachtet, die im Winter die Futterhäuschen bzw. Futterstellen anfliegen: Etliche Vogelarten, die seit Jahren unsere Stammgäste waren, sind nicht mehr zu beobachten. Zu lebensfeindlich hat sich für diese Vögel unsere Umwelt entwickelt. Sind Lerchen, Stieglitze, Rebhühner, die Wachtel oder der Fasan, um nur einige namentlich zu nennen, noch in unseren Fluren zu entdecken, anzutreffen, zu hören und zu bewundern?

Mit den Schülern der Theodosius-Florentini-Schule bemühen sich ca. 75000 Mitglieder im LBV tatkräftig und fachkundig um den Erhalt einer intakten Flora und Fauna, um eine lebenswerte und lebensgerechte Umwelt. Und dazu trägt auch das Ergebnis bei, das in einer einzigen Woche in den Schüler-Sammeldosen „ersammelt“ wurde: Die beeindruckende Summe von 2.847,85 € konnten dem LBV übergeben werden.

Klar, dass sich Hartwig Brönner vom LBV Main-Spessart über diesen „Finanzzuschuss“ freute. Auch die Sammler freuten sich über den LBV-Dank, den Herr Brönner in Form eines Schecks über 200,- Euro als kleine Belohnung für ein Bio-Projekt der Florentini-Schule übergab.

Gerne geben die Schülerinnen und Schüler diesen LBV-Dank und ihren eigenen „Sammler-Dank“ an jene Spender und Spenderinnen weiter, die bereitwillig und großzügig für dieses großartige Sammelergebnis gesorgt haben. (Text: R. Heil) 

R. Wolz
28.07.2017

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