Theodosius-Florentini-Schule

 

161021 Kunst Homburg 2Farben selbst herstellen

Workshop im Künstleratelier
Schloss Homburg, 97855 Triefenstein
bei Elvira Lantenhammer
am Freitag, den 21.10.2016
13.30 bis 16.30 Uhr

 

1.  Rundgang vor Ort
Besichtigung der Burkardus Grotte, der „Keimzelle“ des Ortes: hier hat der Hl. Burkardus, 1. Bischof von Würzburg, von Irland/Schottland kommen, ein Weltbürger der nach Rom gereist war, nach seiner Amtszeit in Würzburg, ab 753 gewohnt. Die Legende berichtet von der Spinne, die ein Netz vor dem Eingang der Höhle gesponnen hatte, und so sind die heidnischen Feinde, die ihm nach dem   Leben trachteten, weitergezogen: da er offensichtlich in der Höhle nicht sein konnte. Diese wundersame Begebenheit bewirkte, dass der Hl Burkard hier, in der Grotte, seinen Lebensabend verbrachte.

Besichtigung der Schlosswiese mit Blick auf den Kallmuth, eine der besten Weinlagen Unterfrankens, an der die Mönche seit 800 Wein angebaut haben. Auf der Wiese mit den Ahornbäumen sollte sich nun jeder Kurteilnehmer ein Blatt aussuchen und mitnehmen.

Im 2. Stock gelangten wir in den Ausstellungs- bzw Kursraum. Hier gewährte die Künstlerin auch einen Einblick in ihren Wohn- und Lebensraum. Das Atelier im Dachboden ist der höchste Ort des Gebäudes, mit einem großartigen Blick über das Maintal.

2. Atelier

Hier stehen viele Werke von Elvira Lantenhammer. Das Bild „Lageplan Atelier Elvira Bach“  dient der genaueren Betrachtung. Es sind die Farben Rot / Grün / Schwarz; in klaren, abgegrenzten  Formen. Es ist zwar sehr reduziert, aber durchaus kann man sich die Anlage von einem Ort vorstellen. Die Farben geben die Atmosphäre, die Stimmung wieder. Für die Künstlerin haben die Farben die Kraft, sofort alles Wesentliche auszusagen. Die Farbe kommt an erster Stelle.

Das große Thema heißt „Lagepläne“, mittlerweile ist es ein Konzept. Kunstgeschichtlich betrachtet gehört das Werk zur Farbfeldmalerei.

3. Die Grundlage von Farben

161021 Kunst Homburg 3Wie stelle ich Eitempera Farbe her ?
In der Demonstration der Künstlerin wird deutlich, dass das Rezept viel mit einem „Kochrezept“ zu tun hat: Eigelb + Balsamterpentin Öl + Essig. Das ist schon alles. Die verschiedensten Farbpulver, Pigmente in den Dosen und Tüten. Die vorbereitete Eitempera in größerer Menge befindet sich in einem größeren Glas. Woraus besteht Farbe ? Bindemittel + Pigment. Auflegen der einzelnen Pigmente auf die Palette (oder Teller), plus Eitempera im Schälchen:  durch Mischen von beidem erhält man die Farbe, die Farbpaste. Je nach Belieben ist diese Farbpaste mit Wasser zu verdünnen.

4. Pigmente

Die nächste Frage ist: Welche Pigmente wähle ich für meine Palette ? Das Blatt, das ich auf der Wiese ausgewählt habe, ist der Wegweiser. Welche Farben benötige ich, um dieses in Farbe, Malerei auf das Blatt Papier umzusetzen ?

5. Praktische Erfahrungen
Nun zu den eigenen praktischen Erfahrungen:
Erste Übung: im Skizzenheft: so viele Farbmischungen, wie möglich herstellen; mit dem Pinsel als lecks, kleine Fläche, Pinselstriche nebeneinander, mit /ohne Abstand setzen
Zweite Übung: das Herbst Blatt malen, auf ein Blatt DIN A 4

Wie schnell die Zeit verging … ja die Farben halten einen in Atem.

11. Januar 2017
G.E. Lantenhammer

 

161021 Kunst Homburg 4Das P-Seminar "Den Farben auf der Spur"
im Abiturjahrgang 2018

mit Kursleiterin Gertrude Elvira Lantenhammer

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