Die 7. Klassen der Florentinischule durften wieder nach Pfunds/Tirol/ Österreich fahren und haben die Woche im Schnee sehr genossen. Am Sonntag, 05.02.2023 war es so weit, 41 Schülerinnen und Schüler beluden den Bus, verabschiedeten sich von ihren Eltern und Geschwistern und waren „dann mal weg“. In der Wintersportwoche bietet die Schule Skifahren Alpin in Anfänger- und Fortgeschrittenengruppen und alternativ eine Gruppe „Aktiv im Schnee“ an. Dort stehen Wanderungen, Schneeschuhwanderungen, Skilanglaufen und Schlittschuhlaufen auf dem Programm.
An Schnee und Sonnenschein mangelte es die ganze Woche nicht, die Unterkunft „Schöne Aussicht“ in Pfunds am Inn bot die gewohnte gemütliche, komfortabele und familiäre Atmosphäre, in der der Schulalltag schnell in den Hintergrund trat. Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen und Schüler schauen auf eine gelungene Wintersportwoche zurück, die in Erinnerung bleiben wird.
Kreisentscheid in der Theodosius-Florentini-Schule
Wer ist der oder die beste Vorleser*in im Landkreis Main-Spessart? Beim Kreisentscheid des 64. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lasen die Sieger*innen der Schulentscheide am 15.02.2023 in der Theodosius-Florentini-Schule um die Wette. Mit circa 600.000 Teilnehmer*innen jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb der älteste und größte Schülerwettbewerb Deutschlands.
Am Kreisentscheid in Main-Spessart nahmen 12 Schulsieger*innen aus den 6. Klassen verschiedener Schulen teil; in der Jury hatten Deutschlehrerin Andrea Buchmayer und Schulleiter Carsten Klafke zusammen mit Bürgermeister Jürgen Lippert aus Gemünden die schwere Aufgabe, eine Siegerin oder einen Sieger zu küren. Als beste Vorleserin entschieden sie sich für Sarah May aus Arnstein, die das Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt besucht. Sie las von allen Kindern trotz einer Halsentzündung dem Publikum sowohl den bekannten als auch den unbekannten Text am besten vor. Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde sowie das Buch "Agnes und der Traumschlüssel" von Tuutikki Tolonen (Carlsen). Die Siegerin des Kreiswettbewerbs darf zum nachfolgenden Bezirksentscheid fahren. Die Etappen führen von den Schulentscheiden über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale mit den 16 Landessieger*innen am 21. Juni 2023 in Berlin beim rbb.
Der Wettbewerb soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken und diese somit dabei unterstützen, ihren Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln. Auf www.vorlesewettbewerb.de/der-wettbewerb/buchempfehlungen veröffentlicht die Stiftung Buchkultur und Leseförderung daher außerdem kuratierte Lesetipps zu zahlreichen Themen – auch abseits der bekannten Kinderbuchklassiker.
Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert den Vorlesewettbewerb.
Der rote Teppich führte am Donnerstagnachmittag an der Theodosius-Florentini-Schule die Schüler*innen der Unterstufe in den dekorierten Festsaal des Kreuzklosters. Mit viel Liebe hatten Tutor*innen und die 9. Klassen den Saal mit Kameras, Regieklappen und Luftballons dekoriert. Unter dem Motto „Hollywood“ verbrachten allerhand als Stars und Sternchen maskierte Kinder ausgelassene Stunden mit Polonaise, Tanzvorführungen und Wettbewerben wie Schokokusswettessen. Um die kulinarische Versorgung mit Würstchen, Pizzaschnecken und Kuchen kümmerte sich die Hauswirtschaftsklasse der 9. Jahrgangsstufe.
Trockenheit in Unterfranken - was geht das uns an?
Wie wirkt sich eigentlich die anhaltende Trockenheit in Unterfranken auf die Wasserverfügbarkeit und -verteilung – und somit auf unser Leben – aus? Dieser Frage ging die R9ab der Theodosius-Florentini-Schule am Freitag den 3. Februar 2023 nach.
Gemeinsam mit der Regierung von Unterfranken durften die SchülerInnen das brandneue Planspiel „Wasser ist für alle da“ auf Herz und Nieren testen. Unser Fazit? Spielenswert!
Herr Dr. Habenstein (Regierung von Unterfranken, Sachgebiet „Wasserwirtschaft“) und Frau Diller von der Umweltstation Lias-Grube in Eggersheim reisten hierfür schon zeitig am Freitagmorgen an, um das Klassenzimmer in das Szenario für das Planspiel zu verwandeln. Insgesamt wurden acht methodisch vielfältige und inhaltlich sehr abwechslungsreiche Stationen aufgebaut, an denen sich die SchülerInnen nach einer kurzen Einführungsphase eigenständig Wissen zum Thema Wasserknappheit aneigneten konnten. Es gab Aufgaben zum Spielen, Basteln, Lesen, Videos und Tonspuren, Zeitungsartikel, fiktive Beschwerdebriefe in der Postmappe des Bürgermeisters und vieles mehr – Langweilig wurde es da wohl kaum! Das Besondere allerdings war, dass die SchülerInnen hierbei in unterschiedliche Rollen schlüpfen sollten, um das Problem aus verschiedenen Blickwinkeln sehen zu können. Denn ein Landwirt bewertet das Problem der Wasserknappheit vermutlich anders als der Besitzer eine Papierfabrik oder ein Naturschützer!
Am Ende der knapp 90-minütigen Erarbeitungsphase galt es, das erworbene Wissen aus der Perspektive der zugewiesenen Rolle auf einer Bürgerversammlung zu präsentieren und in einer Diskussion lebhaft zu vertreten. Es war Argumentationsgeschick, Fachwissen aber auch Überzeugungskraft gefragt – Dank der intensiven Vorbereitung war dies für die R9ab kein Problem! Gab es eine Interessensgruppe, die gewonnen hat? Probiert es selbst aus, wenn ihr es wissen wollt!
Herz und Kreuz Gedenktag von Pater Theodosius Florentini
Ein herzförmiger Gasluftballon schwebte vor dem Kreuz der Klosterkirche in Gemünden – es war aber kein Relikt vom vorangegangenen Valentinstag, sondern sollte auf die zwei Blickrichtungen von Pater Theodosius in seinem Wirken hinweisen. Am 15. Februar feierten Schüler*innen und Lehrpersonen den Namenstag ihrer Schule mit einem Gottesdienst. Pater Theodosius suchte Schwestern, die das Kreuz verstehen, um dann von Liebe Gottes angetrieben sich den Menschen am Rande der Gesellschaft und in Not zuzuwenden. Bei einem Kurzinterview befragten Schüler*innen im Gottesdienst die Kreuzschwestern, welche Bedeutung der Ordensgründer heute noch für den Alltag der hat. Der Zugang zur Bildung vor allem für die Arbeiterinnen in den Fabriken war einer der wichtigsten Aspekte in der Arbeit des Kapuzinerpaters, der als Begründer der Caritas, das heißt der tätigen Nächstenliebe in der Schweiz gilt. Nach dem Gottesdienst bekamen die Schülerinnen als Pausenverpflegung einen Krapfen überreicht.
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